Ratingen, 3. März 2026
Sicherung der digitalen Daseinsvorsorge in Ratingen-Homberg
Die Mobilfunkversorgung in Ratingen-Homberg ist 2026 trotz offizieller Abdeckungskarten in der Praxis lückenhaft – die hügelige Topografie sorgt für Abschattungen, instabile Signale und teils komplette Funklöcher, die in Gebäuden noch stärker spürbar werden. Der jüngste Schmorbrand an der Trafostation der Christian-Morgenstern-Schule mit großflächigem Stromausfall hat diese Schwachstelle drastisch offengelegt: Als Festnetz, Internet und TV ausfielen, hätte Mobilfunk die Ausweichlösung sein müssen – war aber vielerorts nicht zuverlässig verfügbar. Um digitale Teilhabe, Homeoffice-Fähigkeit, Standortqualität und vor allem Sicherheit zu gewährleisten, braucht es eine gezielte Netzverdichtung, etwa über unauffällige Smart Cells an bestehender Infrastruktur wie Laternenmasten, idealerweise mit Glasfaseranbindung („Fiber-to-the-Pole“). Auf diesen Handlungsbedarf zielt der beigefügte Antrag ab, der die Schließung der Versorgungslücken und den krisenfesten Ausbau eines flächendeckenden, resilienten Mobilfunknetzes in Homberg konkret einfordert.
Lesen Sie den aktuellen Antrag der FDP-Ratsfraktion und unseres Sachkundigen Bürgers Philipp Betheke in voller Länge (Link)